Das direkte und das indirekte Wissen

Natürlich ist alles viel komplexer. Und gleichzeitig ist es ganz einfach.
In diesem Blog möchte ich zwei Arten von Wissen beschreiben.

Ich nenne sie das indirekte und das direkte Wissen.
Im indirekten Wissen wissen wir viel ÜBER etwas. Es ist ein Wissen, das wir uns aneignen können, indem wir jemandem zuhören, der uns beibringt, was er oder sie über etwas weiss oder indem wir über etwas lesen oder forschen.
Wir können zum Beispiel viel über eine Stadt oder ein Problem wissen.
Aber kennen wir diese Stadt oder dieses Problem wirklich?

Das direkte Wissen hingegen kommt vom direkten Erleben und Erfahren. Ohne dass wir viel Wissen ÜBER den Ort oder eine Situation haben, können wir diesen Ort erleben oder über eine Situation meditieren und ein Gefühl für den Ort oder das Problem entwickeln.

Einige Fragen in unserem Leben lassen sich leicht mit dem indirekten Wissen beantworten. Man muss über diese Sache viel lernen, sich informieren, um eine gute Antwort zu finden. Man kann Expertin oder Experte in einem Gebiet werden und dann Antworten im Rahmen dieses angeeigneten Wissens finden.

Für das Beantworten sehr komplexer, grosser und sehr individueller Fragen reicht das indirekte Wissen jedoch nicht aus. Es bedarf meiner Meinung nach zusätzlich eines direkten und intuitiven Zugangs.
Es braucht ein kreatives Bewusstsein, das Dinge kombinieren kann, die zuvor noch nie so kombiniert worden sind. Es braucht ein Entspanntsein, Stillwerden und neugieriges Lauschen mit einem Geist, der offen ist für Neues. Es braucht das Wohlsein im Nichtwissen und im Nichtrechthaben. Es braucht Vertrauen, dass sich eine Antwort ergeben kann. Es braucht Mut, Antworten zu hören, die nicht in bekannte Denk- und Glaubensmuster passen. Und es braucht Übung.
Genauso, wie das indirekte Wissen jeden Tag geübt, erweitert und geschult wird, sollten wir meiner Meinung nach den Zugang zum direkten Wissen und den Umgang damit üben.
Sodass wir auch da Antworten finden können, wo das indirekte Wissen nicht ausreicht. Da, wo wir uns stetig wiederholen, die gleichen Fehler immer wieder machen, auf die gleichen Fragen die gleichen Antworten haben und nichts wirklich Neues entwickeln. Da, wo wir wiederholt nur einseitige Antworten finden, die nur einer Partei und einem Teil der Menschheit dienlich sind. Da, wo wir die Antworten einfach nicht wissen oder den Mut nicht haben, ihnen gemäss zu handeln.

Ich habe lange gebraucht zu verstehen, dass ich mich viel mehr für das direkte Wissen interessiere. Dass ich beispielsweise einen Park lieber erlebe als viel darüber zu lesen, wie er entstanden ist und genutzt wird. Dass ich lieber still werde und über eine Situation meditiere als dass meine Gedanken und Gespräche stundenlang im Kreis drehen und ich zehn Ratgeberbücher lesen und zehn Fachleute konsultieren muss, die mir sagen, was ich tun soll.

Ich bin gerne da, wo der Verstand am Ende ist und das innere Wissen zu Rate gezogen werden muss. Darum bin ich mit den Jahren Expertin für den Zugang zum direkten inneren Wissen geworden.

Ich begleite gerne Einzelpersonen, Paare, Teams und Interessengruppen dabei, ihren Zugang zum direkten inneren Wissen zu stärken. Damit mehr neue, kreative und weise Antworten entstehen können, wo noch viel altes, festgefahrenes Denken Entwicklung blockiert.

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